Presseerklärungen/Press Statements
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Flüchtlingsrat fordert Schließung des Ausreisezentrums
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 26.08.04
Das Ausreisezentrum der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber
in Halberstadt sollte nach Ansicht des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt
geschlossen werden. «Die Unterbringung ist menschenunwürdig,
außerdem ist die Einrichtung ineffektiv», sagte Antje Arndt
vom Flüchtlingsrat am Mittwoch der dpa in Halberstadt.
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300 demonstrieren gegen "Abschiebeknast". Langenhagen /
Polizei begleitet Protestzug am Flughafen
quelle: nordhannoversche zeitung vom 26.08.2004
Als "Gipfel der Entrechtung" bezeichneten gestern rund 300
Abschiebegegner aus Norddeutschland die "Zentralen Aufnahmestellen
für Asylbewerber (ZASt)".
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Kreis: Kein Zweifel am Asylheim
Verwaltung bekräftigt, dass Gemeinschaftsunterkunft in Parchim
gebaut wird
Quelle: SVZ-Parchim, 24. August 2004
Parchim • Am Wochenende wollen Demonstranten mit einem Camp am
Asylbewerberheim Zapel/Tramm auf die Lage der so genannten "Dschungelheime"
aufmerksam machen. "Überflüssig", sagt die Kreisverwaltung,
schließlich ist ein Umzug der Asylbewerber nach Parchim längst
beschlossene Sache.
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Eine Tour statt nur ein Camp
Radio Z, 20.08.2004
Der reiche Norden schottet sich immer stärker gegenüber
der von ihm produzierten Armut und politischen Instablität im Rest
der Welt ab.
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Expansion der Lager
Radio Z, 20.08.2004
Wie sich die Situation der Flüchtlinge entwickelt hat und was
die Proteste der letzten Jahre bewirkt haben, erläutert noch einmal
die Sprecherin der Antilager-Action-Tour.
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Kein Protest-Campen in Eisenhüttenstadt?
Quelle: Neues Deutschland, 20.08.04
Für Flüchtlinge hat der Name Eisenhüttenstadt keinen
guten Klang. Die Lebensumstände der Zentralen Aufnahmestelle für
Flüchtlinge und des dortigen Abschiebe-Gefängnisses wurden
von vielen Insassen sowie von Flüchtlingsorganisationen immer wieder
kritisiert.
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Proteste und Camps vor "Dschungelheimen"
von Felix Lee
Quelle: taz vom 19.8.2004
Flüchtlinge und ihre Unterstützer gehen auf Anti-Lager-Tour.
An sieben Orten wollen sie zwei Wochen lang vor Abschiebelagern und
Gefängnissen gegen die deutsche Asylpolitik protestieren. Erwünscht
sind sie nicht.
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Asylbewerber nennen Lager "unmenschlich"
von Joachim F. Tornau
Quelle: Frankfurter Rundschau, 19.08. 2004
Tschetschenische Flüchtlinge in Bramsche protestieren / Initiativen
starten Demo-Tour
Die Flüchtlinge in Deutschlands größtem Abschiebelager
in Bramsche bei Osnabrück erheben schwere Vorwürfe: Ihre Unterbringung
sei unmenschlich. Am Freitag startet in Bramsche eine "AntiLager-Tour"
antirassistischer Gruppen.
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Karawane nicht willkommen Eisenhüttenstadt will Protest gegen
Abschiebeknast unterbinden
Reimar Paul
junge welt 18.08.04
Die bundesweite »Anti-Lager-Tour« von Flüchtlingsinitiativen
stößt noch vor ihrem Start an diesem Freitag auf Hindernisse.
Die Stadt Eisenhüttenstadt in Brandenburg, wo die Karawane vom
2. bis 5. September Station machen will und auch beendet werden soll,
habe den Demonstranten eine bereits zugesagte Halle und einen Zeltplatz
auf einer Insel im Oder-Spree-Kanal verweigert, teilte das Bündnis
der beteiligten Organisationen am Dienstag mit.
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Schikanen hinter Stacheldraht
Reimar Paul
Quelle: junge welt vom 12.08.2004
Flüchtlinge planen zweiwöchige »Anti-Lager-Tour«
zu sogenannten Ausreisezentren und Abschiebeknästen
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Jenseits des Grenzcamps
von anke schwarzer
Quelle: Jungle World 34 - 11. August 2004
Die Anti-Lager-Tour protestiert gegen die systematische Ausgrenzung
von Flüchtlingen.
Dschungelheime« nennen viele Flüchtlinge die Orte, an denen
sie zwangsweise untergebracht werden. Tramm / Zabel bei Parchim und
Seligenstadt bei Bautzen sind nur zwei von vielen. Die Unterkünfte
liegen von den nächsten Ortschaften kilometerweit entfernt. Jeder
Schritt der Bewohner wird registriert; es gibt Videoüberwachung,
Eingangskontrollen, Zimmerdurchsuchungen und einen Wachdienst mit Schäferhund.
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Das Lager mit der Zelle 2008
von martin kröger (text) und tim zülch (fotos)
Quelle: Jungle World 34 - 11. August 2004
Fahndungsmäßige erste Überprüfung!« Keine
Widerrede, Sie befinden sich 30 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt.
»Dass wir Ihre Personalien kontrollieren, ist ganz normal«,
sagt der Beamte des Bundesgrenzschutzes unwirsch, bevor er mit den eingesammelten
Ausweisen in Richtung seines Dienstfahrzeugs marschiert, um telefonisch
die Dokumente in der Zentrale überprüfen zu lassen.
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Flüchtlinge blockieren Lager
Quelle: taz Nord Nr. 7434 vom 13.8.2004
Bereits zum zweiten Mal protestieren Asylsuchende mit einer Menschenkette
gegen miserable Bedingungen in der Landesaufnahmestelle in Bramsche
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DPA Meldung
Quelle: Dpa, 12 august 2004
Bramsche (dpa/lni) - Zum zweiten Mal in gut zwei Wochen haben Asylbewerber
die Landesaufnahmestelle Bramsche bei Osnabrück blockiert und gegen
die Art der Unterbringung protestiert. Für etwa eine Stunde hätten
die Mitarbeiter der Einrichtung nicht an ihre Arbeitsplätze gelangen
können, teilte der Osnabrücker Verein Avanti am Donnerstag
mit.
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Anti-LAGER-action-tour und border’04
Quelle: Artikel aus Swing/Rhein-Main-Info
for freedom of movement - zwischen Kamf gegen rassistischen Ausschluss
und Entrechtung und Autonomie der Migration
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Anti-Lager-Tour als Grenzcamp-Nachfolgeprojekt: Antifaschistisches
Infoblatt Nr. 62
Von: Gregor Samsa
De-Fence it!
Im verflixten 7. Jahr hat es nun auch das Antirassistische Grenzcamp
erwischt. Die politischen Differenzen innerhalb des Vorbereitungszusammenhangs
hatten sich im Zuge des letztjährigen Grenzcamps in Köln einmal
mehr zugespitzt - nicht zuletzt auf der persönlichen Ebene, so
dass am Ende nur noch wenige der bislang an der Vorbereitung beteiligten
Gruppen und AktivistInnen Interesse an einer direkten Fortführung
des Projektes gehabt haben.(1)
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Lager schließen!
Von: Gregor Samsa
17-tägige Tour gegen Lagergesellschaft Deutschland
Nachdem sich der sommerliche Aktionskalender in den letzten Jahren
regelmäßig durch ein Überangebot an Camp- und Gipfelmobilisierungen
ausgezeichnet hat, geht es in diesem Jahr erheblich ruhiger zu. Hierzulande
ist es lediglich die Anti-Lager-Action-Tour, die zu einer 17-tägigen
Rundreise inklusive mehrerer Wochenendcamps mobilisiert.
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Freedom of Movement in erweiterter Perspektive
Von: Gregor Samsa
Sommerliche Anti-Lager-Tour möchte neue Schnittstellen erproben
Eigentlich war die Sache schon in Köln gelaufen: das Antirassistische
Grenzcamp ist am Ende, es ist endgültig an seinen inneren Widersprüchen
& Grenzen gescheitert (ak 477). Vor diesem Hintergrund hat sich
mittlerweile aus Teilen des bisherigen Grenzcamp-Zusammenhangs ein neues
bundesweites Bündnis gebildet. An ihm sind unter anderem The Voice,
mehrere Gruppen aus dem kein mensch ist illegal-Netzwerk, Karawane,
FrauenLesben-Zusammenhänge, Brandenburger Flüchtlingsinitiative,
JungdemokratInnen sowie diverse autonome (antirassistische) Gruppen
beteiligt. Auf mehreren außergewöhnlich gut besuchten Vorbereitungstreffen
wurde beschlossen, im Spätsommer 2004 eine 17-tägige Anti-Lager-Tour
For Freedom of Movement auf die Beine zu stellen.
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Radiobeitrag Antilagertour 2004
fredi hat einen Radiobeitrag über die Antilagertour und deren
Hintergründe gemacht. Unter http://freieradios.nadir.org/portal/content.php?id=7138
und http://freieradios.nadir.org/portal/content.php?id=7148
sind der erste und zweite Teil downloadbar.
Ein weiterer 6 Minuten-Radio-Beitag, der in die Lagerthematik einführt,
liegt hier in
einer 2.6MB großen ogg-vorbis Datei oder hier
in einer 7MB großen mp3-Datei vor. |